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Auf dieser Seite habe ich eine Auswahl
von Fotos meiner Reisen nach Berlin aus den letzten 20 Jahren eingestellt. Auf die
"üblichen" Motive wie z. B. Brandenburger Tor, Potsdamer Platz oder
Kurfürstendamm habe ich dabei bewusst verzichtet - diese Motive dürften hinreichend
bekannt sein. Auf dieser Seite wird überwiegend der östliche Teil Berlins
wie Mitte, Friedrichshain oder Marzahn gezeigt, der weniger bekannt sein dürfte.
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In der ersten Reihe von
links: u.a. Fotos rund um den Checkpoint Charlie aus dem Jahr
1991 kurz nach dem Mauerfall. Weiterhin rechts außen
ein Gebäude mit Einschusslöchern aus dem zweiten
Weltkrieg; dieses Gebäude ist Teil des Blocks in Mitte
(Museumsinsel), in dem auch die Bundeskanzlerin wohnt.
In der zweiten Reihe sind Fotos
des Atombunkers, der unter dem Kurfürstendamm im Jahr
1974 gebaut wurde; der Bunker sollte 3592 Menschen drei Wochen
beherbergen und einer Atomexplosion in 1,5 km Entfernung standhalten.
Mehr als eine psychologische
Wirkung a la "Wir schützen und verteidigen Berlin!"
hatte dieser Bunker jedoch nicht; die Kapazität dieser
und weiterer Anlagen hätte bei weitem nicht ausgereicht,
um die (West-) Berliner Bevölkerung vollständig schützen
zu können.
Und wohin und von wem hätten
die Menschen nach drei Wochen evakuiert werden sollen? Ein
gruseliger Ausflug in die Ära des Kalten Krieges ... |
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Wer kennt den östlichen
Berliner Stadtteil Marzahn? Dieser Teil Berlins ist eher für
seine tristen Plattenbauten und die prekären Lebensverhältnisse
eines Teils seiner Bevölkerung bekannt. Die DDR legte
hier jedoch im Jahr 1987 anlässlich der 750-Jahr Feier
Berlins eine fantastische grüne Oase als "Geschenk
der Gärtner an die Hauptstadt der DDR" an.
Im Jahr 2000 wurde die Anlage
um einen nah- und fernöstlichen Teil erweitert; sie wurde
im Jahr 2005 als drittschönste Parkanlage Deutschlands
ausgezeichnet - sehenswert! |
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Jeden Sonntag im Sommer
bietet sich im Steglitzer Preussenpark eine exotische Szenerie: Am
späten Vormittag beginnt die Invasion der asiatischen Garküchen
mit hauptsächlich thailändischem und vietnamesischem Essen
- alte Damen lassen sich mit Decken auf der Wiese nieder und bieten
in diesen Küchen ihre Produkte an.
Sehr original und nicht nur unter der
asiatisch-stämmigen Bevölkerung populär, sondern man
sieht auch viele Langnasen.
Von der Oberbaumbrücke
bis etwa zum Ostbahnhof steht entlang der Spree noch die Mauer. Künstler
haben sie zur Verfügung bekommen und so entstand die "East
Side Gallery", die mit 1316 Metern die grösste Open-Air-Galerie
der Welt ist. Sie wurde im Jahre 2010 neu renoviert. Ein Besuch ist
sehr empfehlenswert. Ein Freilichtmuseum moderner Kunst!
Meine Auswahl ist sehr klein, ich schätze
es sind insgesamt um die hundert Objekte zu sehen. Zum Fotografieren
ist nur der sehr frühe Morgen geeignet, da nachmittags direkt
gegen die Sonne die Fotos nur noch stumpf und kontrastarm werden. Ausserdem
stehen später zu viele Besucher im Bild herum. mehr...
Die letzten zwei Fotos
dieses Blocks zeigen die Szene rund um den Boxhagener Platz in Friedrichshain
(unterer Block rechts). Diese Gegend hat sich bereits zum Hotspot des
Jugendtourismus entwickelt. Besonders am Wochenende ergiesst sich vom
S-Bahnhof Warschauer Strasse ein endloser Strom junger Leute in das
Viertel um sich zu amüsieren oder sich einfach zu betrinken.
Mindestens muss mit einer Bierflasche
in der Hand herumgelaufen werden, besser noch mit Wodka. Ich habe einige
Gruppen von Briten oder Holländern gesehen, die scheinbar extra
zu diesem Zweck das Wochenende in Friedrichshain verbracht haben. Damit
sie nicht verloren gehen, hielt ihr Reiseführer gelegentlich eine
Wodkaflasche hoch, das führte dann schnell zum sammeln. |
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Das Scheunenviertel,
ehemals Zentrum der jüdischen Bevölkerung Berlins, ist heute
wieder sehr lebendig, alternativ und kreativ. Es gibt zwar noch Brachen
und hässliche Häuser, aber auch das Kunsthaus Tacheles oder
die Fotogalerie O/K in der Oranienburger Strasse. Daneben interessante Bars, Kneipen und Restaurants
ebenso, wie eine Unzahl auffälliger Wandgemälde und Graffitis. |
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Tacheles
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Tacheles
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Tacheles
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Einen ansatzweisen Einblick
in die DDR Warenwelt gibt das DDR Museum in der Karl-Liebknecht-Strasse
in Mitte; anschliessend kann man sich in einer Strandbar an der Spree
erholen (unten rechts). |
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Weniger besucht, aber
um auch diesen Aspekt der DDR Wirklichkeit einmal zu sehen, ist die
Gedenkstätte Hohenschönhausen, ein ehemaliger DDR Knast,
in dem die Delinquenten eingeliefert und erst einmal verhört wurden,
bevor sie dann der Verurteilung zugeführt wurden.
Dieser Ort ist wie kein anderer mit
der politischen Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und der
DDR verknüpft: Bevor die Stasi 1951 das Gefängnis übernahm,
war hier im Keller das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis
für Ostdeutschland.
Das rechte Bild zeigt ein typisches
Verhörzimmer der Stasi aus den 70er Jahren, als man nicht mehr
nur brutale physische Foltern anwandte. Der Besuch ist für alle
empfehlenswert, die dem in manchen Medien oft gezeichneten Bild der
DDR als ein etwas muffiger, unmoderner "putziger" aber doch
kuscheliger Staat aufsitzen. Tatsächlich war es eine brutale Diktatur,
die über Leichen ging. |
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