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Das KZ Buchenwald, ein ernstes Thema. Daher sei mir eine Vorbemerkung gestattet. Meine Homepage dokumentiert meine Reisen mit (hoffentlich) sehr gut gelungenen Fotos. Es ist nicht mein Anspruch, historische Hintergründe aufzuarbeiten oder aber auf meinen anderen Seiten beispielsweise den Reiseführer zu geben. Meine Homepage zeigt immer meine persönlichen Eindrücke. Das KZ Buchenwald wurde 1937 direkt in einem Waldstück nahe Weimar errichtet, um politische Gegner des Naziregimes und Homosexuelle, "Zigeuner", Zeugen Jehovas, Juden oder Kriminelle zu inhaftieren. Später wurden die Häftlinge zu Rüstungszwecken rücksichtslos ausgebeutet. Buchenwald war daher kein industrielles Vernichtungslager wie diejenigen in Polen, sondern ein Arbeitslager. Dennoch wurden viele Häftlinge hingerichtet, z.B. sowjetische Kriegsgefangene in der Genickschussanlage. Es gab auch sonst unzählige Tote durch Hunger, Folter, medizinische Versuche, Krankheit und gezielte Ermordung. Später haben die Sowjets das Lager zum Einsperren und Hinrichten ihrer Gegner genutzt. Mehr bei Wikipedia ... Die Gedenkstätte ist sehr gut dokumentiert, es gibt einen Film und Führungen, alles sehr aufschluss- und lehrreich. Positiv sind mir die vielen Schulklassen aufgefallen, die eine Besichtigung durchführen. Hier sieht man (v.l.n.r.) das Torgebäude mit der Inschrift "Jedem das Seine", den Zaun, zwei Fotos aus dem April 1945, die die Amerikaner aufgenommen hatten und in der zweiten Reihe ein Blick quer über das Lager auf das noch erhaltene Kammergebäude (Depot), heute Museum, eine rekonstruierte Häftlingsbaracke, Fotos von Häftlingen (es gab auch ein Kinderlager) und das Krematorium. Im Kammergebäude sind viele erhaltene Dokumente, Fotos und Gegenstände ausgestellt, die uns heute noch sehr genau zeigen können, was dort geschah.
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