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Das absolut faszinierende
sind aber die eindrucksvollen langen Prozessionen hunderter
Menschen. Es handelt sich um ganze Dörfer oder Wohnbezirke,
die jeweils ankommen. Die Frauen sind alle gleich gekleidet,
auf meinen Fotos mit Kleidern aus grüner Spitze. Ihr Orchester
bringen sie mit, die schwereren Gongs werden von zwei Männern
getragen, die anderen tragen ihr eigenes Instrument (Gamelan).
Die Opfergaben auf dem Kopf der Damen sind etwa 1,20 m hoch
und bestehen aus Obst, Reis, Kuchen oder auch gebratener Ente
oder Hühnern. Das Gewicht schätze ich auf ca. 10
Kilogramm. Damit sind die Gaben ausserordentlich grosszügig
(die roten Äpfel sind Importware, überhaupt gehören
Äpfel zum teuersten Obst in den Tropen!). Nachdem die
Opfer abgesetzt sind, gibt es erst mal ein Glas Wasser für
jeden, denn in der Hitze verlangt die Prozession viel Kraft.
Bald wird gebetet, wozu der Priester immer die Glocke läutet.
Später wird jeder mit Weihwasser gesegnet. Es erfolgt
der Abmarsch und die nächste Gruppe kann kommen.
Nebenan wird schon "Roulett" gespielt. Es besteht
aus sechs Feldern mit Figuren wie Krebs oder Fisch, auf die
gesetzt wird. Der Croupier hat drei Würfel, die auf einmal
geworfen werden, so dass bis zu drei Figuren gewinnen können.
Anstatt Chips wird das Geld gleich auf die Felder geworfen.
Die kleinen mit Münzen, die Erwachsenen durchaus mit zigtausend
Rupiah. |