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Bali kann man auf verschiedene Arten geniessen. Man kann mit einem Auto oder Motorrad die Insel auf eigene Faust erkunden oder das gleiche mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchführen oder drittens hauptsächlich in einem Hotel bleiben, welches man schon zu Hause gebucht hat, von gelegentlichen geführten Ausflügen zu den Eingeborenen unterbrochen. Und sich im übrigen dem Strandleben hingeben. Das tun die meisten Baliurlauber. Ich habe das erstere gemacht.

Bali ist die kulturell reichste indonesische Insel, die ich kenne. Nirgendwo sind die Künste so hoch entwickelt wie hier, sei es der klassische balinesische Tanz oder die Malerei mit einer Reihe exzellenter Galerien und Museen, aber auch Holz- und Steinschnitzerei oder Gartenbau oder Architektur oder Innenarchitektur oder die ausgefeilten Reisterassen oder oder oder. Viele der Tophotels in Asien wurden von indonesischen Architekten (Innen-, Garten-) eingerichtet. Im Rahmen dieser Homepage kann dies nur genannt aber keineswegs erschöpfend behandelt werden. Hier sei auf die wunderschönen Fotobände verwiesen. Gleiches gilt für die unzähligen Sehenswürdigkeiten, von denen ich mir in den letzten dreissig Jahren viele ansehen konnte. Gerne beantworte ich gezielte Fragen danach per e-mail.

Die Gebiete der Pauschaltouristen sind im Osten Sanur, im Süden Jimbaran, Benoa und Nusa Dua. Dort sind die "tollen" Hotelanlagen, wo um die Poolliegen der Handtuchkrieg ausgetragen wird und die Begegnung mit Indonesiern sich rein auf das Servicepersonal beschränkt, das sind meistens Javaner und keine Balinesen.

Abgesehen davon gibt es auch andernorts viele Hotels mit Pauschalbuchungen, aber Kuta, Legian, Seminyak, Krobokan, Candi Dasa und der Norden sowie Osten der Insel wird auch sehr häufig von Individualreisenden oder Travellern bereist. Da kenne ich mich aus und war mehr oder weniger überall. Das gibt reichlich Gelegenheit zur Begegnung mit Einheimischen, zudem ich mit Indonesiern seit Jahrzehnten bekannt bin.

Ausgehzentren sind natürlich Kuta, unter anderm auch Ballermann-mässig, ruhiger schon Seminyak, Legian wo sich an der Jln. Diyanapurah was entwickelt hat, oder weiter nördlich beim Hotel Oberoi die schicke Strandbar "Ku de ta" und auch des weiteren in dieser Gegend viele neue erstklassige Restaurants mit gutem/hohem Standard.

Autofahren: Die beste Möglichkeit, Bali kennen zu lernen, die grösste Freiheit und Flexibilität bietet ein gemietetes Auto. Das sollte man auf jeden Fall vor Ort mieten, die internationalen Vermieter nehmen einfach unverschämte Preise und vermieten auch nicht mehr als ein Auto und auch kein besseres. Wer zu Hause ein sicherer, angstfreier und relaxter Fahrer ist, kann auch hier fahren. An den Linksverkehr hat man sich schnell gewöhnt. Regeln:


1. Mit der Dummheit der andern Verkehrsteilnehmer rechnen

2. Langsam fahren, aber berechenbar und klar. Langsam ist der Verkehr sowieso und man kann als Fahrer auch mehr von der schönen Gegend sehen
3. Im Zweifelsfall anhalten, Rücksicht, keine Rechthaberei!
4. Motorradfahrer nicht sehr beachten, die passen auf sich selber auf
5. Besser nicht nachts über Land, Hindernisse auf oder Löcher in der Strasse sind schwer zu erkennen. Hat sich seit etwa 2003 aber deutlich gebessert, so dass ich heute auch nachts fahre.

Letzte Reise März 2009 und Februar 2011

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