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Die Borobodur Tempelanlage allein ist eine Reise nach Java wert, stellt sie doch das grösste buddhistische Bauwerk überhaupt dar.
Sie liegt nördlich von Yogyakarta und ist mit dem Auto in gut in einer Stunde zu erreichen.
Der Borobodur wurde um 800 u. Zeit während der Zeit der Sailendra- Dynastie erbaut. Durch einen Vulkanausbruch wurde er für über 1000 Jahre verschüttet, ehe er ab 1814 ausgegraben und wieder aufgebaut wurde. Vor 40 Jahren drohte er zusammen zu brechen. Ab 1973 wurde er dann durch die UNESCO in 10 Jahren komplett ab- und an sicherer Stelle wieder aufgebaut. Insgesamt mussten dazu 1,3 Millionen Steine katalogisiert, restauriert, ergänzt und wieder aufgebaut werden.
Über insgesamt acht Ebenen erstreckt sich ein fünf Kilometer langes Bilderbuch von Skulpturen, die aus dem Leben Buddhas erzählen.


Quelle:Postkarte


Quelle:Postkarte


Quelle:Postkarte

Ich empfehle, um sechs Uhr herzukommen, dann kann man in Richtung des Merapi - Vulkans die aufgehende Sonne ins Bild bringen und für vielleicht zehn Minuten ungestört Fotos auf den oberen zwei Ebenen machen, die die attraktivsten Motive hergeben, ehe Heerscharen von indonesischen Schülern einfallen, die mit Dir am liebsten Herumalbern möchten. Allerdings muss man rasch hinaufrennen. Danach dann gemütlich Ebene für Ebene hinabsteigen. Auch der Sonnenuntergang ist gut, die Szene aber mit Menschen zugestellt, die alle in die gleiche Richtung fotografieren wollen. Den Sonnenaufgang bekommt man nur vor sechs Uhr hin. Man kann dazu wahlweise in einem Hotel übernachten, das sich im Borobodur Park befindet oder etwa 20 Euro Sondereintritt an einem besonderen Eingang zahlen (sonst 7 Euro). Der Kassierer ist nett und hat mir gesagt, ich soll das Geld besser sparen, denn die Sonne befindet sich hinter den Wolken. Er hatte Recht.