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Ahmed: Mittlerweile ist eine gut ausgebaute (aber schmale) Teerstrasse nach Ahmed vorhanden, die sich an der Küste entlang windet. Weit auseinander gezogene Bungalows und Hotels, hauptsächlich wird Tauchen geboten, aber auch Schnorcheln. Einsam, abgesehen von gelegentlich einfallenden Pulks japanischer Tauchfreaks. Die Natur ist hier äusserst trocken und fast wüstenartig.

Bedugul: Erlebnisse unterwegs. Guter botanischer Garten! Einmalig fotogener Tempel am Seeufer mit dem typischen gespaltenen balinesischen Tor.

Candi Dasa: Top Hotels und Losmen aller Preisklassen sind vorhanden, teils mit Swimmingpool. Strand steinig, vor der Küste monströse Betonblöcke, um die Wellen zu brechen. Ein sehr ruhiger Platz, hauptsächlich von Europäern frequentiert, keinerlei Remmidemmi. Trotzdem Restaurants, Reisebüros, Geschäfte und Filme am Abend. Kann mit einem Buch oder netter Begleitung sehr erholsam sein.

Danau Batur: Ziemlich hoch, oft dunstig, aber sehr frisch, mal ein kühler Tag in den Tropen, geht bis auf 1300 Meter hoch. Interessant ist auch der Weg dorthin durch das touristisch wenig berührte Bali, die Landwirtschaft, kleine Dörfer, unbekannte Tempel, Prozessionen, auf die man fast jeden Tag trifft.

Jimbaran: Ein Ort am Strand etwa 10 km südlich von Kuta. Abends auf dem Strand fangfrische Fische und Krustentiere vom Grill geniessen. Dabei geht die Sonne unter und der Mond auf. Ich hatte Vollmond! Der ultimate Tipp für alle Romantiker.

Padang Bai: ein kleiner ruhiger Ort, wo ab und an mal ein Schiff entladen wird, daher auch Hafen genannt. Dennoch beschaulich. Preiswerte Hütten für die Zielgruppe Rucksackreisende sind vorhanden. Es gibt einen kleinen weissen Sandstrand, der aber mit Booten zugestellt ist.

Pemuteran: Verschiedene Hotels in Sumberkima oder besser Pemuteran bieten für jede Klasse eine exzellente Auswahl. In Pemuteran kann man ein preisgekröntes Umweltprojekt erschnorcheln, ein künstlich angelegtes Riff aus Drahtgeflecht auf dem sich bereits seit Juni 2000 eine Menge Korallen angesiedetlt haben und langsam Fische nach sich ziehen. Habe es später wieder gesehen, der Fortschritt ist eher dürftig. Die schönen Aufnahmen sind nicht der Sonnenuntergang, sondern -aufgang, da der Strand von WNW nach OSO verläuft.

Hier herrscht absolute Ruhe, auch vor Strandverkäufern, kaum Restaurants oder touristische Geschäfte sind vorhanden, natürlich lokale Märkte. Zum Beispiel für eine Reisegruppe oder Hochzeitsreisen oder anderweitig frisch Verliebte ist es hier sehr empfehlenswert . Man sollte ein Auto haben.

Und natürlich ist es DER Ausgangspunkt um zur Insel (Pulau) Menjangan zu fahren (ca. 10km entfernt ist der Hafen) um dort zu tauchen oder zu schnorcheln.

Die Insel Menjangan befindet sich an der nordwestlichen Spitze von Bali und ist deswegen ein lohnendes Ziel, weil es sehr gute Tauch- und Schnorchelgründe gibt.
Man fährt über Tabanan nach Antosari und biegt dann nach Norden ab, nach Pengastulan Richtung Westen. Verschiedene Hotels in Sumberkima oder besser Pemuteran bieten für jede Klasse eine exzellente Auswahl.

Tanah Lot: 30 km westlich von Denpasar ist mit Sicherheit einer der landschaftlich schönsten Tempel Balis, auf einer Insel der Küste vorgelagert, von schäumender Brandung umspült, besonders fotogen bei Sonnenuntergang, dann ist die Sonne dahinter oder Sonnenaufgang, dann bekommt der Tempel auch Farbe und ist nicht nur eine schwarze Silhouette. Am Parkplatz und am Strand gibt es die üblichen Verkaufsstände und Schnellimbisse/ Warungs.

Tirtagangga: Zwischen Candi Dasa und Amlapura in Ostbali gelegenes "Wasserschloss". Tirtagangga bedeutet "Wasser des Ganges" und ist ein ehemaliger Wasserpalast des letzten Rajas von Karangasem. Anak Agung Anglurah Hetut ließ den Wasserpalast 1947 erbauen. Der König pflegte eine ausgeprägte Vorliebe für Parkanlagen mit Wasserspielen, Kanälen und Teichen, so wie er es auf einer Europareise gesehen hat. Immer gut für einen Stopp und ein erfrischendes Bad in kühlem Süsswasser.

Tulamben: Eigentlich nur ein paar Hotels als Tauchbasen. Schnorcheln ist empfehlenswert. Drei Kilometer weiter nördlich ist morgens um sieben meist ein echter Markt, ihr werdet sicher keine Touristen dort sehen, könnt aber wenn ihr wollt eine Kuh oder ein Schweinchen kaufen. Vielleicht tut es aber auch Obst

Ubud liegt nordöstlich von Denpasar etwa 1 Stunde Fahrt mit dem Auto. Es ist mein Lieblingsort. Jeden Abend spielen mittlerweile bis zu drei Tanzbühnen, Hunderte von Galerien stellen Gemälde balinesischer Maler aus. Viele Studenten der Malerei machen dort eine Ausbildung. Mehrere Museen zeigen einen guten Überblick über die indonesische Malerei der letzten 50 Jahre, zum Beispiel Nekamuseum. Das Klima ist kühler und trockener und die Umgebung bietet mit Kokospflanzungen und Reisterassen malerische Ausblicke.Sehenswert sind ausserdem der Palast, der Morgenmarkt und der Tempel im Affenwald ("Monkey Forest").