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Weit verstreute
Hütten mit Kerzenbeleuchtung oder 12 Volt- Funzelstrom am Rio Puraquequara,
dazwischen tropische Bäume, die für Schatten sorgen. Eine Anlegestelle
ermöglicht die An- und Abreise. Frühmorgens der Naturwecker: eine
Horde Papageien auf der Veranda, die mordsmässig schreien können.
Um die Anlage herum ist nur Wald oder Wasser, man hört nichts, was auf
die Zivilisation schliessen lässt, vergessen wir mal die Toilettenspülung
des Nachbarn. Nachts prasselte ein heftiger Regen herunter, alle wachten davon
auf. Es heisst ja auch nicht ohne Grund Regenwald.
Das Amazonvillage ist dennoch zu
nah dran an der Zivilisation, denn wir hatten nicht die Naturbegegnungen, die
wir uns erhofft hatten, etwa Tukan, Piranha, Affen oder zumindest eine Begegnung
mit Indianern. Wunder werden von Manaus versprochen, die Manaus nicht mehr
liefern kann. Das ist insgesamt enttäuschend. Was kann man machen, wenn
man wenig Zeit hat? Eine eigene Tour vorzubereiten nimmt bis zu einer Woche
Zeit ein, ehe man ablegen kann. Vielleicht hat jemand einen guten Tipp? |