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Salvador ist das
Zentrum der brasilianischen Kultur afrikanischen Ursprungs. Die Sklaven haben
aus Yoruba und Angola ihr Essen, die Trommelei, den Tanz und die Magie oder
ihre Religion mitgebracht. Wir haben zwar eine touristische Show gesehen mit
allen Einwänden, die man hier anführen kann. Aber es gilt festzuhalten,
dass die Show tänzerisch und artistisch äusserst professionell war
und mit schönen Kostümen dargeboten wurde.
Sie bot eine abwechslungsreiche Präsentation
von Tänzen und Kampftechniken.
Hier die Abfolge:
a) Musik: 1 männl. Stimme, mehrere
andere auch weibliche je nachdem. - 3 Trommeln und Kongas
b) Vier Tänzer in Röcken,
zwei davon von Männern dargestellt. Die Tänzer beziehen sich aufeinander,
eine kommunikativ komplexe Choreografie kann beobachtet werden, Magie wird
vermutet, Details sind nicht bekannt.
c) eine andere Figur im Rock mit
einem silbernen Stab, der drei Kronen übereinander angeordnet hat, kommt
hinzu
d) ein Feuertänzer, auch Feuerschlucker,
der am Ende enorm schnell zwei Schalen mit glühender Kohle herumwirbelt.
Man freut sich hernach, dass es doch niemanden im Publikum getroffen hat.
e) Männer mit Hüten, weissen
Hosen ohne Gürtel und freiem Oberkörper tanzen im Kreis herum um
ein Fischernetz, das sie in der Mitte gespannt haben. |
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jedem Bild ist eine ganze Serie über diesen Tanz gespeichert.
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Candombe
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Tanz der Fischer
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Capoeira
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f) eine sehr hübsche
Tänzerin ebenfalls mit freiem Oberkörper. Fast alle (ausländischen)
Zuschauer gucken cool, also scheinbar teilnahmslos, ohne den Anblick der knackigen
Tänzer sichtbar zu geniessen. Schliesslich sitzen ihre Frauen neben ihnen
und die Männer wollen keinen Ärger riskieren.
g) Capoeira. Ursprünglich eine
Kampftechnik der Sklaven gegen ihre Herren. Capoeira war verboten, sogar noch
bis in die 30-er Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Danach wurde es als
Tanz ritualisiert. Heute wird der Kampf, das Spiel und der Tanz miteinander
kombiniert. Die Bewegungen sind flüssig und kreisförmig, die Kämpfer
verhalten sich spielerisch und respektvoll. Der artistische Höhepunkt
war dann der kreisend getanzte gegenseitige Angriff zweier Tänzer mit
den Füssen gegen den Kopf des anderen. Das ganze rasend schnell. Der Abstand
der am gegnerischen Kopf vorbeifliegenden Füsse war noch kleiner als eine
Handbreit. Nicht schlecht!!
Wie man anhand meiner Fotos erkennen
kann, wurde diese Show nicht nur von Profis, sondern von absolut perfekten
austrainierten Schönheiten gezeigt. |