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Warum soll man Kambodscha
bereisen?
Da gibt es
zunächst mal Angkor Wat, die berühmteste, größte
und spektakulärste Tempelanlage Südosotasiens, die erst seit
wenigen Jahren wieder besucht werden kann. Dann war dieses Land für
Reisende seit dreissig Jahren mehr oder weniger tabu. Der Grund war
die politische Situation, Kriege und die Roten Khmer. Schließlich
aber soll es ein bezauberndes Land mit einer umwerfend freundlichen
Bevölkerung sein.
Hier Hintergründe und ein kurzer Einblick mit Schwerpunkt auf
die jüngere Vergangenheit. mehr ......
Kambodscha
ist besonders auf dem Lande noch ein sehr armes Land. Es wird viel
gebettelt, es gibt auch sehr viele Minenopfer, da das Land ein echtes
Landminenproblem hat. Schätzungsweise liegen noch sechs Millionen
davon herum, besonders in den nordwestlichen bis nordöstlichen
Provinzen. Der Reisende kommt damit normalerweise nicht in Kontakt.
So sind die Gegend um Angkor Wat oder Sihanoukville davon frei, zumindest
da wo ein Tourist langgeht.
Haben sich die Erwartungen bestätigt?
Eindeutig
Ja! Es macht Spaß und ich hatte viele schöne Erlebnisse
und Begegnungen in Kambodscha. Die Bevölkerung ist in der Tat
freundlich und der Kontakt mit Einheimischen ein Gewinn und eine Freude.
Zum Anfang einer Begegnung gibt es allerdings auch öfters unfreundliche
Gesichter, die man leicht als Reserviertheit oder gar Ablehnung missdeuten
könnte. Ich hielte dies für eindeutig falsch. Erstens sind
für den Teil der Bevölkerung, der seine Brötchen nicht
im Tourismussektor verdient, Ausländer das absolut unbekannte
Wesen. Also sind die Leute schüchtern und nochmals schüchtern.
Wenn man das durchbricht und auf die Leute freundlich und mit einem
Lächeln zugeht, entsteht sofort ein Kontakt und Beachtung. Ich
konnte das wunderbar erleben mit meiner Digitalkamera, deren kleiner
Monitor schwenkbar ist, so dass man sofort sieht wie das Foto wird.
Das gab immer einen Mordsauftrieb und eine Gaudi! So sind mir auf dieser
Reise sehr viele Bilder von Menschen gelungen. |