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Phnom Penh am Morgen - für
den Frühaufsteher ist die Uferpromenade am Tonle Sap Fluss in
der Nähe des Königspalastes der richtige Ort. Hin und wieder
werden Elefanten zur Arbeit geführt, bevor der motorisierte Verkehr
losbricht.
Sportoutfit nicht vergessen, denn
morgens um sechs ist Fitness angesagt. Eine Gruppe älterer Damen
praktiziert Tai Chi zu einheimischer Musik aus dem Kassettenrecorder.
Andere befleissigen sich jeglicher Art von Gymnastikübungen. Ein
Herr mochte es arg zackig und abgehackt, sah etwas nach Khmer Rouge
Parade aus. Die jüngeren hingegen joggten auf und ab. Nach Sonnenaufgang
lassen sich dann einheimische Besucher vor dem Königspalast fotografieren.
Besonders auch Hochzeitspaare, gleich im Dutzend oder aber ein Herr
mit seinen tierischen Lieblingen.
Tipp für einen Spaziergang: Ausgehend vom Königspalast geht
man nach Norden über das Nationalmuseum die Strasse 178 nach Westen.
Einzelne Beispiele französischer Kolonialarchitektur wurden wieder
restauriert. Hier trifft man zahllose Galerien, meist einfache Gebrauchsmalerei
mit Angkor Wat als dem Motiv der Motive oder die hübsche Schwarzhaarige
oben ohne in allen Varianten. Dazwischen aber auch interessantere Motive
und verschiedene Stile. Wide Open Spirit (No. 41) hat interessante
Stücke, jetzt hat er sechs davon weniger.
Weiter zurück zum Ufer des
Tonle Sap bis zum Foreign Correspondent Club, das ist ein gutes Restaurant
mit ultimativer Aussicht auf Fluss, Promenade und Strassenleben.
Abends kann man in Bars, Discos
und Nachtclubs gehen oder man mischt sich unter das Volk, versucht
mit Mönchen ins Gespräch zu kommen oder probiert Lotussamen
oder essen in einem hell erleuchteten Restaurant am Sisowath Quai,
am Tonle Sap Fluss. Oder man schaut vom Balkon eines Restaurants auf
die Uferpromenade
Touristische Sehenswürdigkeiten: Sicher muss der Königspalast an erster Stelle genannt
werden wegen seiner prachtvollen Architektur, den außergewöhnlichen
Ausstellungsstücken, der Malerei und der schönen Gartengestaltung.
Hier Fotos vom jungen Sihanouk, dem ewigen Stehaufmännchen der
kambodschanischen Politik, jetzt der König.
An Märkten sei der Psar Thmei
genannt, dessen Gebäude im Art deco Stil mit großzügiger
Innenhalle sehenswert ist. Vom Warenangebot her dürfte der Psar
Tuol Tom Pong, auch Russenmarkt genannt, interessanter sein, gibt es
doch hier eine Unzahl von Ständen mit Holzschnitzerei, Seidenstoffen,
Silberartikeln und so weiter, eben die typischen Souvenirs. Zudem kann
man an einer der zahlreichen Garküchen bei Suppe oder einem kalten
Getränk verschnaufen
Wat Phnom ist eine Pagode auf dem
einzigen Hügel der Stadt, 27 Meter hoch. Dummerweise zu niedrig
für einen Ausblick auf die Stadt. Wer will, kann mit einem Elefanten
hochreiten. Die schlaue Katze hat eine sehr praktische Verwendung der
Opfergaben.
Das Nationalmuseum (hier das Dach)
hat eine lehrreiche Skulpturensammlung, gleich neben dem Palast. |
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