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Strand in Sihanoukville

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Wochenende am Meer
Phnom Penh ist heiß, die ganze Woche hat auch die Mittel- und Oberschicht gearbeitet, endlich ist das Wochenende da. Was soll man machen?
Fahren wir doch ans Meer! Also machen sich Busse, Limousinen und Motorräder auf nach dem 230 km entfernten Sihanoukville am Golf von Thailand, wo das Meer klargrün ist, der Himmel blau und immer eine frische Brise weht. So etwa ab Samstag nachmittag fallen sie in hellen Scharen ein, sogleich muss man ans Meer, wo man sich in einen Liegestuhl fallen lassen kann, der unter einem garantiert sonnendichten Dach steht. Gegrillte Tintenfische, frische Ananas oder irgendwelche Suppen werden vorbeigetragen und helfen, die Zeit zu vertreiben. Danach kommen die Spielkarten raus und es wird gezockt. Die Kinder können ja baden gehen, aber erst nachdem sie die nagelneuen Rettungswesten angelegt haben, damit sie sicher im knietiefen Wasser planschen können, andernfalls müssen riesige aufgeblasene Autoreifen gemietet werden, in die sich die Kleinen einhängen können. Wie, die Kinder lernen nicht zu schwimmen? Nein, wo sollen sie auch, wo gibt es denn Schwimmbäder?
Von wem denn? Die Eltern können ja auch nicht schwimmen. Warum denn? Die Eltern haben es ohne schwimmen zu können ja auch schon weit gebracht.
Ein paar Jungen, wahrscheinlich nicht gut erzogen, ziehen sogar das T-Shirt aus, bevor sie ins Wasser gehen. Gott sein Dank ist das aber die Ausnahme und die anderen Menschen gehen ordentlich mit Hemd und Hose bekleidet baden. Man könnte ja sonst eine dunkle Hautfarbe bekommen, wie schrecklich.
Am frühen Sonntagmorgen, so gegen sechs wenn die Sonne aufgeht, wird noch recht schlaftrunken an das Meer geschlurft, schließlich ist man ja nicht zu Hause wo man einfach schlafen könnte. Vielleicht verpasst man ja etwas. Und richtig, eine Gruppe ist auch schon am Strand und turnt was der Vorturner hergibt. Später kann man dann den Ausländern zugucken, wie sie in der Sonne braten oder zuhören, wie sie eigenartige Sprachen sprechen, oder auch einfach, um dort ein bequemes Nickerchen zu halten.
So gegen drei Uhr nachmittags ist der Spuk dann vorbei, vermutlich ist der Highway No. 4 nach Phnom Penh jetzt rippelrappelvoll und sowohl am Strand als auch im Städtchen kehrt wieder das beschauliche und provinzielle ruhige Leben ein, das diesen Ort mit Meeresanschluss so erholsam und liebenswert macht.

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Der Ochheuteal Strand ist bei weitem der schönste, offen nach Süden, keine Strömung, weisser Sand, Schatten, wer ihn braucht, links sind mehr die Einheimischen, rechts ist es ruhiger, daher sind hier mehr Ausländer, aber es gibt keine Trennung oder Vorschrift. Manchmal sollen Sandfliegen plagen, habe ich aber nicht bemerkt.

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Wenn es langweilig ist, fotografiert man und plaudert mit den Strandverkäufern, die für jede Abwechslung zu haben sind. Oder man geht gemeinsam schwimmen. Aber immer die Haut vor der Sonne schützen, damit sie nicht braun wird. Notfalls kann man Body Lotion mit "Weisseffekt" verwenden, von Nivea. Kostet nur 3$. Wär das nichts?

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