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Ich war nur 10 Tage in Kuba und kann daher wirklich nur einen persönlichen Eindruck schildern. Sicher gibt es noch viele leckere Restaurants, die wir aber nicht immer gefunden haben.

Die lokale Küche ist generell einfach und wenig verfeinert was die Zubereitung der Speisen angeht. Gewürzt wird kaum. Gekochtes Gemüse wird ohne weitere Zubereitung serviert, gekochte Saucen finden sich kaum. Die Bestandteile liegen mehr oder weniger trocken und fade nebeneinander auf dem Teller (Es gibt manchmal Ausnahmen). Schade, denn die Märkte liefern viel: Süsskartoffel, Maniok, Kürbis, Salate, Kohl, Tomaten, Gurken, Auberginen, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Bohnen und Reis, um nur die häufigsten Produkte zu nennen. Nicht gesehen: Basilikum, Petersilie, Koriander, was üblicherweise in den Tropen wächst. Fleisch wird meist gebraten oder gegrillt serviert. Schwein, wenig Rind, wenig Fisch, Calamari, oft verkocht und daher trocken. Langusten mit einer Sosse aus Tomaten, Zwiebeln,Knoblauch, Öl und Essig gibt es in den Privatrestaurants für 12 Euro. Mein Favorit: Ropa vieja, ein Schmorgericht aus Schweinefleisch, fast wie "pulled pork".

Herausragend und weltberühmt ist die internationale Küche mit lokalem Einschlag in Havannas "La Guarida". Vorbestellen!

Trinken: Als die Erfindung Kubas gelten die rumbasierten Cocktails: Mojito, Cuba libre, Piña Colada, Trinidad Colonial und noch viel mehr. Schon am Vormittag wird ein Mojito von Einheimischen als das passende Getränk empfunden. Also Salud!



Schwein (Ropa vieja), Huhn, Maniok, Reis u. Bohnen

Langusten in Tomatensosse - a la Trinidad


Lokaler Markt

Gegrillte Languste mit Reis und Chips