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Laos ist noch nicht vom
Massentourismus erfasst, es gibt aber schon Besucher, primär
Europäer auch einige Amerikaner und Australier wurden
gesichtet.
Laos ist noch recht verträumt
im Vergleich zu Thailand, so dass der Besucher viel eigenständige
Kultur erleben kann. Selbst in der Hauptstadt Vientiane kommt
keine Hektik auf und es geht noch gemächlich zu.
Zusammen mit Thailand,
Kambodscha und Burma bildet es eine gemeinsame buddhistische
Kultur, die dennoch von Land zu Land differiert. Viele Tempel
und auch alltägliche Gebräuche zeugen von der ungebrochenen
Religiösität der Laoten.
Wer das Nachtleben sucht,
befindet sich hier im falschen Land, wer Natur und fremde Kultur
sucht, befindet sich im richtigen Land.
Da in den Schulen offenbar
viel Englisch gepaukt wird, kann man sich mit den jüngeren
Laoten passabel verständigen und auf eigene Faust das
Land gut bereisen. Wie überall werden auch nach Laos Gruppenreisen
angeboten worauf man aber gut und gerne verzichten kann da
das Reisen sehr leicht fällt.
Sehenswert sind vor allem
Luang Prabang, das seit 1995 als Weltkulturerbe klassifiziert
ist, Vang Vieng mit seinen Höhlen und der romantischen
Berglandschaftr sowie Vientiane und eventuell die Steinkrüge
(Ebene der Tonkrüge). Wer das ganze Land kennen lernen
will, was ich mir spannend vorstelle, kann dafür getrost
vier Wochen Zeit einplanen.
Die Anreise von Bangkok per Flugzeug dauert
eine Stunde, mit dem Bus oder Zug von Bangkok mindestens einen
Tag und von Chiang Rai auch per Schiff auf dem Mekong (2 Tage),
was sehr idyllisch sein soll. Ich wählte einen Rundflug
von Bangkok über Luang Prabang - Vientiane - Bangkok. |