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Laos ist noch nicht vom Massentourismus erfasst, es gibt aber schon Besucher, primär Europäer auch einige Amerikaner und Australier wurden gesichtet.

Laos ist noch recht verträumt im Vergleich zu Thailand, so dass der Besucher viel eigenständige Kultur erleben kann. Selbst in der Hauptstadt Vientiane kommt keine Hektik auf und es geht noch gemächlich zu. Zumindest war das 2004 so, als ich dort war.

Zusammen mit Thailand, Kambodscha und Burma bildet es eine gemeinsame buddhistische Kultur, die dennoch von Land zu Land differiert. Viele Tempel und auch alltägliche Gebräuche zeugen von der ungebrochenen Religiösität der Laoten.

Wer das Nachtleben sucht, befindet sich hier im falschen Land, wer Natur und fremde Kultur sucht, befindet sich im richtigen Land.

Da in den Schulen offenbar viel Englisch gepaukt wird, kann man sich mit den jüngeren Laoten passabel verständigen und auf eigene Faust das Land gut bereisen. Wie überall werden auch nach Laos Gruppenreisen angeboten worauf man aber gut und gerne verzichten kann, da das Reisen sehr leicht fällt.

Sehenswert sind vor allem Luang Prabang, das seit 1995 als Weltkulturerbe klassifiziert ist, Vang Vieng mit seinen Höhlen und der romantischen Berglandschaft sowie Vientiane und eventuell die Steinkrüge (Ebene der Tonkrüge). Wer das ganze Land kennen lernen will, kann dafür getrost vier Wochen Zeit einplanen.

Die Anreise von Bangkok per Flugzeug dauert eine Stunde, mit dem Bus oder Zug von Bangkok mindestens einen Tag und von Chiang Rai auch per Schiff auf dem Mekong (2 Tage), was sehr idyllisch sein soll. Ich wählte einen Rundflug von Bangkok über Luang Prabang - Vientiane - Bangkok.