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Gleich zu Beginn machte
Vientiane einen ziemlich verschlafenen Eindruck, also riskierte ich
es, ein Motorrad zu mieten um die Stadt zu erkunden. Es herrscht ja
Rechtsverkehr, das kennen wir doch. Man findet sich sehr einfach in
der Stadt zurecht, die Stadtpläne der Reiseführer im Stefan
Loose Verlag sind absolut super, bessere habe ich nirgendwo gesehen.
Die Entscheidung erwies sich als richtig. Zu Fuss sind einige Sehenswürdigkeiten
definitiv zu weit, da hilft aber auch das Tuk Tuk weiter (Dreiradtaxis)
beziehungsweise ein Fahrrad. Wenn zu Fuss, dann ist eine Fusszonenreflexmassage
für schon 3$ ein Dienst, den man seinen Füssen einfach schuldet.
Anousavari (Siegestor)
Auf dem Weg zum That Luang kommt man an dieser laotischen Version des
Pariser Triumphbogens vorbei (Baujahr 1962). Busweise werden hier die
laotischen Touristen abgeladen was gute Beobachtungsmöglichkeiten
ergibt. Was ist interessanter, der Triumphbogen, die einheimischen
Fotografen oder die Glückseligkeit des Eisschleckens?
Sonstiges
Es gibt mehrere Märkte
(Lebensmittel, Kunst,
Juwelen, Textilien und Gebrauchsgegenstände sowie unzählige
Arten von Opiumpfeifen, teils sehr dekorativ), eine ganze Gasse von
Goldschmieden und alle Arten von westlichem, laotischem oder sonstigem
asiatischen Essen. Ab dem Nachmittag lädt ein schöner Platz
mit Brunnen (Nam
Phou) zum Verweilen
ein, besonders weil es dort gute Cafés und Restaurants gibt.
Wem das laotische Leben zu verschlafen ist, der geht nach Chinatown,
rund um die Heng Boun Road (keine Fotos). Da ist bis kurz vor Mitternacht
Betrieb, natürlich mal wieder rund ums Essen. Cliquen von Einheimischen
hängen herum, geniessen eine heisse Sojamilch oder süsses
Ölgebackenes. Danach kann man dann noch in eine Disco oder eine
Bar mit Livemusik gehen, zum Beispiel das Chess-Cafe. Spätestens
um eins ist üblicherweise Zapfenstreich und Vientiane versinkt
in Dunkelheit.
................................................................................................................Fotos anklicken zum Vergrössern |
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Mekong
Sehr idyllisch ist es zu jeder Tageszeit am Ufer des ruhig
dahinfliessenden Mekongs. Auf dem Deich kann man flanieren,
ein paar Drinks geniessen, Leuten am Flussufer zuschauen, mit
Laoten reden (wiederum bemerkenswert wieviele Menschen hier
ein verständliches Englisch sprechen können) und
den Sonnenuntergang erleben. Er gibt aber fotografisch nichts
her, vielleicht während der Regenzeit, wenn der Fluss
mehr Wasser führt. Nach Sonnenuntergang startet sofort
der Sport: Open Air Aerobic mit hämmernden Rythmen eine
ganze Studen lang. Mit nur 70 Cent sind Sie dabei. |
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