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Ein unvergessliches Erlebnis in Luang Prabang ist der allmorgendliche Almosengang der Mönche. Dazu müssen die Mönche um halb sechs aufstehen und beten, sich danach aufmachen zum Almosengang um halb sieben. Lange Reihen unzähliger Mönche und Novizen geben ein absolut malerisches Bild ab, das kein Besucher versäumen sollte. Auch Besucher sollten den Mönchen Speisen spenden. Man sollte es nicht gerade wie ein Tourist machen, den ich beobachtete. Mit der linken Hand zerpflückte er die kleinen Bananenblätter mit Klebreis im Stehen und beugte sich herab zu den vorbeigehenden Mönchen. Sofort schlossen die Mönche ihre Töpfe so dass ihm kein Erfolg beschieden war. Besser: Hinknien, mit der rechten Hand die ungeöffneten Beutel in den Topf legen und sich dafür bedanken mit zusammengefalteten Händen, genau so wie es die anderen Spender machen. Die Klebreisbeutel bekommt man genau da zu kaufen, wo später die Mönche vorbeiziehen. Danach hat sich dann der richtige Appetit und das gute Gewissen eingestellt um ein ausgiebiges Frühstück im Hotel oder auf der Strasse zu sich zu nehmen.
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