Warum soll man zwölf Stunden mit dem Bus auf einer abartig schlechten und schmalen Strasse nach Nordwesten fahren oder dorthin fliegen, wo gerade mal 8.000 Menschen in einer trockenen sandigen Gegend wohnen? Es gibt einen Grund: Die einmalige Ebene von Bagan mit tausenden teils bis zu 900 Jahre alten Tempeln und Pagoden. Das ist in seiner Art in Südostasien einmalig. Hier die Fotos von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Zum Sonnenuntergang
empfehle ich die Shwesandaw Pagode,
meine Aufnahmen machte ich auf der zweiten Etage an der südwestlichen Ecke, nicht
auf der vierten Etage wie alle anderen, denn da verschwinden die Pagodentürme
unten im allgemeinen Dunkel des Bildes. Den Sonnenaufgang fing ich ein
am Meenyeinson Tempel von der östlichen Ecke der ersten Etage. Achtung, im Januar
war es um halb sechs morgens 15 Grad Celsius kalt, man sollte sich warm anziehen und
Socken nicht vergessen, da man sonst barfuß auf den nachtkalten Steinen stehen
muss! |
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Leicht kann man eine Woche damit verbringen, die
wichtigsten Tempel zu erkunden. Ich sah nur wenige, zum Beispiel die Shwezigon Pagode, 11. Jhd.
Der Ananda Tempel mit seinen vier grossen stehenden und unzähligen sitzenden Buddhas ist
ein Highlight. Er ist ein steinernes Lehrbuch über die Lehre Buddhas. Steht man
direkt unter einem der 12 Meter grossen Buddhas so weist das Gesicht einen strengen
Ausdruck auf. Vergrössert man aber die Distanz und betrachtet das Gesicht aus
dem Vorraum, so wirkt es freundlich und ausgeglichen. Das hat seinen Grund in dem raffiniert
angelegten Lichteinfall. Der Anandatempel hat noch mehrere aussergewöhnliche Eigenschaften,
die ihn zu einem "Muss" einer Besichtigung machen. |
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Mount Popa ist ein Kloster auf einem steil aufragenden Berg. Nur 777 Stufen und schon ist man oben. Von einem in der Nähe liegenden Restaurant wurde das Bild aufgenommen. |
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