Inle See - Teil 2

Home .............zurück Burma

Sehenswert ist die Phaungdawoo Pagode, eine der heiligsten Stätten im Süden des Shanstaates. Sie enthält fünf sehr heilige Buddhastatuen. Im Laufe der Zeit haben Pilger die Statuen dermassen mit Blattgold zugepflastert, so dass es nun runde unförmige Goldhaufen geworden sind.
Einige Fotos zeigen hernach den Besuch in einer Holzhütte, die von
Shanleuten bewohnt wird. Opa raucht Zigarillos, die Oma spielt mit den Enkeln, von denen eins ängstlich ist, die Mutter rollt Zigarillos der Marke Eigenbau. Die Tagesproduktion beträgt 1.000 Stück, die über Händler vertrieben werden.
Fischereimethode: Da der See überall bewachsen ist und nur bis zu vier Meter tief, verbieten sich Netze oder Angeln. Sie würden sofort hängen bleiben. Hier wird ein konischer Bambuskäfig auf den Seeboden gerammt, die eventuell darin gefangenen Fische dann von oben mit einer Harpune augespiesst oder von einem Netz in dem Bambuskäfig gehalten. Sieht sehr mühsam aus, die Ergebnisse auf dem Markt waren denn auch sehr mager.
Der Inlesee ist nicht unbedingt das Standardprogramm vieler Besucher, aber eine gute Erholung für diejenigen, die Buddhas und Pagoden nicht mehr sehen wollen und statt dessen Land und Leute, Lebensweisen und Landwirtschaft kennen lernen möchten. Oder zumindest einen kleinen Einstieg davon. Ich fand es unbedingt sehenswert, wie man an den Fotos vielleicht nachvollziehen kann.

..................................................Zum Vergrössern Fotos anklicken

Phaungdawoo Pagode


Quelle: Postkarte