|
Sehenswert ist die Phaungdawoo
Pagode, eine der heiligsten Stätten
im Süden des Shanstaates. Sie enthält fünf sehr heilige Buddhastatuen.
Im Laufe der Zeit haben Pilger die Statuen dermassen mit Blattgold zugepflastert, so
dass es nun runde unförmige Goldhaufen geworden sind.
Einige Fotos zeigen hernach den Besuch in einer Holzhütte, die von Shanleuten
bewohnt wird. Opa raucht Zigarillos, die Oma spielt mit den Enkeln, von denen eins
ängstlich ist, die Mutter rollt Zigarillos der Marke Eigenbau. Die Tagesproduktion
beträgt 1.000 Stück, die über Händler vertrieben werden.
Fischereimethode: Da der See überall bewachsen ist und nur bis zu vier
Meter tief, verbieten sich Netze oder Angeln. Sie würden sofort hängen bleiben.
Hier wird ein konischer Bambuskäfig auf den Seeboden gerammt, die eventuell darin
gefangenen Fische dann von oben mit einer Harpune augespiesst oder von einem Netz in
dem Bambuskäfig gehalten. Sieht sehr mühsam aus, die Ergebnisse auf dem Markt
waren denn auch sehr mager.
Der Inlesee ist nicht unbedingt das Standardprogramm vieler Besucher, aber eine gute
Erholung für diejenigen, die Buddhas und Pagoden nicht mehr sehen wollen und statt
dessen Land und Leute, Lebensweisen und Landwirtschaft kennen lernen möchten.
Oder zumindest einen kleinen Einstieg davon. Ich fand es unbedingt sehenswert, wie
man an den Fotos vielleicht nachvollziehen kann.
..................................................Zum Vergrössern Fotos anklicken |