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Hier bietet sich zum Beispiel ein Trip
nach Mingun an (11 km, 1 Stunde), um sich das Lebem am Fluss anzuschauen und um verschiedene
Gigantomanien des Königs Bodawpaya (um 1800) zu besichtigen. Zum einen die Mingunglocke,
mit 90 Tonnen soll sie die schwerste Glocke der Welt sein, die keine Sprünge hat,
nur in Moskau soll eine grössere sein, die allerdings einen Sprung hat. Die Mingunglocke
wurde 1808 von König Bodawpaya in Auftrag gegeben und sollte in der grössten
Pagode der Welt ihren Platz finden. Das war Mingun
Paya, ein gigantischer Bau, der 1819
nach 29 Jahren Bauzeit unvollendet eingestellt wurde. Der Auftraggeber war nämlich
gestorben und ich nehme stark an, dass der Nachfolger das Steueraufkommen des Staates
auf amüsantere Weise aus dem Fenster werfen wollte. Danach schaute ich mir das
Leben am Fluss bei einem ausgedehnten Spaziergang entlang des Westufers an. Die Sonne
schickte sich an, unterzugehen, der Bambusflösser erholte sich bei einem Spaziergang,
die Frau "erholte" sich hingegen beim Wäsche waschen. Ein paar Verkäufer
spielten Chinlone, kicken mit einem Ball aus Zuckerrohr, der möglichst
lange in der Luft bleiben soll. Was die meisten anhaben, sind keine Shorts, sondern
der hochgeschlagene Longyi, um besser kicken zu können. Vorwiegend rückwärts
mit der Ferse! War aber |
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