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Ich habe die Feria de Abril, das Frühlingsfest, im April 2016 besucht. Die Organisation vom Parkplatz vor der Stadt mit Shuttlebus zum Veranstaltungsplatz ist ausgezeichnet organisiert und zügig. Alles für 7 Euro, die am Zielplatz des Busses im Automaten (mit Münzen) einzuzahlen waren. Es wurden unzählige Zelthäuser (casetas) aufgebaut, die privat, also nicht öffentlich sind. Die Stadt und auch die politischen Parteien unterhalten öffentliche casetas, wo man auch essen und trinken kann, sofern man einen Platz ergattert. Mir ist das nicht gelungen. Also nehmen Sie Getränke ins Gepäck.
Während der Festtage tragen die Besucher die typisch andalusischen Trachten. Die Männer sind mit dem traditionellen Anzug bekleidet und die Frauen tragen Rüschenkleider im Stil der Flamencotänzerinnen und Zigeunerinnen.


Tagsüber ist das Festgelände von zahlreichen Männern und Frauen zu Pferd und reich geschmückten Kutschen bevölkert. An diesem so genannten „Paseo de Caballos“ kann man in einer gemieteten Kutsche mit Kutscher teilnehmen. Gleich neben dem Festgelände befindet sich die Calle del Infierno, eine belebte Vergnügungsgegend mit zahlreichen Karussels sowie Getränkebuden. Eine weitere Hauptattraktion sind die Stierkämpfe. Die Corridas auf der Plaza de la Maestranza sind jeden Nachmittag gut besucht (Eintrittskarten und Abos sollten im Voraus telefonisch oder auf der Website der Stierkampfarena erworben werden). Zum  Abschluss nach einer Woche beedet ein Feuerwerk sonntags um Mitternacht die Feria de Abril.

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