Vietnam Index

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..... Einführung .......

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Dies soll kein Reiseführer sein, keine Würdigung des Landes und Volkes von Vietnam. Es sind persönliche Eindrücke, empfundene Stimmungen, subjektive und natürlich begrenzte Reflexionen. Das als Vorbemerkung.
Wir sind nach Vietnam aufgebrochen nur mit einem Ticket und einer Buchung für die erste Nacht. Alle sonstigen Transporte und Übernachtungen haben wir im Lande selber gekauft.
Das geht ziemlich einfach, meistens gibt es Cafés, die Tickets anbieten, aber auch
Reisebüros. Die Reiseplanung basierte auf Informationen hauptsächlich aus "Vietnam, von Robert Storey und Daniel Robinson, Stefan Loose Verlag". Obwohl im März 1998 erschienen, sind einige Angaben schon veraltet, im täglichen Leben ist vieles weit einfacher und moderner, als dort beschrieben. Wir haben keinerlei Schwierigkeiten mit der Bürokratie gehabt, die Polizei lässt Touristen in Ruhe, auch gibt es jede Menge Internetcafés und alle Arten von Transportmitteln für den individuellen Reisenden. Fast jedes Haus, auch auf dem Lande hat eine Fernsehantenne, in den Hotelfernsehern sind jede Menge internationale Fernsehkanäle geschaltet, man kann kaufen, was man so braucht, der Einzelhandel ist privat, oft kleine Familiengeschäfte, aber auch grosse Supermärkte und SB-WArenhäuser. Baguette gibt es überall! Es gibt Toyota, Goldstar, Bosch, Marlboro, ach ja auch Coca Cola.
Unterkunft: Alle Hotelklassen sind vertreten in den Grossstädten, im Lande gibt es gute
Hotels mit geräumigen Zimmern, auch Suiten. Immer haben wir einen riesigen Kühlschrank gehabt, um Obst und Getränke kühlen zu können. Auch die Armee muss Geld verdienen und vermietet Kasernen als einfache Hotelzimmer hergerichtet, Dusche als Gemeinschaftserlebnis. Das ist mit das billigste, was es gibt, so jedenfalls unser Reisebuch.
Fremdsprachen: Französisch und Englisch trifft man ausreichend an, je tiefer im Lande,
desto weniger. Vietnam hat den Massentourismus Gott sei Dank noch nicht entdeckt, viele Dinge sind sehr einfach. Das aber macht für uns auch einen Reiz dieser Reise aus. Wer will, kann schnell in Kontakt mit Einheimischen kommen und dann sind die Menschen oft sehr offen und erzählen ihre persönliche Geschichte und Lebenssituation.
Schliesslich bleibt anzumerken, dass die Menschen hier, auch die älteren, schlank und fit
aussehen, auch manche 50-jährige arbeiten noch als Cyclofahrer ohne dass man denkt, sie sind überfordert. Daneben sind auch die Versehrten überall sichtbar, denn sie müssen auch Geld verdienen, um ihren Unterhalt zu sichern. Manchmal ein krasser Anblick.

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