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Endlich Sonne,
weisser Strand und türkisfarbenes Meer vor dem Hotel. Es ist alles
da, was das Leben angenehm macht. Restaurants am Meer mit eiskalten
Drinks, Strandliegen mit Sonnenschirmen aus Kokosblättern, Frauen,
die Massage, Früchte, Kokosnüsse oder gekochte Hummer (!)
anbieten. Es gab da aber auch Kriegsveteranen, die die Beine nicht
mehr hatten und auf Krücken durch den Sand zu den Touristen stakten,
um zu betteln. Damit können sie tagsüber ihrem Erwerb nachgehen,
denn Vietnam ist zu arm, um alle Versehrten finanzieren zu können.
Abends Fisch und Krustentiere essen, dazu gebratenes Gemüse und
Reis. Mit Blick auf das Meer.
Danach sind wir zwischen Hunderten von Vietnamesen auf einem Platz
am Strand spazieren gewesen, dort sind Familien, Liebespärchen,
die Kinder haben eine Springburg und Hüpfrutsche, man knabbert
gebratene Maiskolben, schwatzt und geniesst das Wochenende.
Besichtigungen: Ozeanographisches Institut, welches über mehrere
Aquarien verfügt, die viele uns bekannte Lebensformen des Meeres
enthalten, aber auch einige, die wir bisher noch nicht in natura gesehen
hatten. Daneben existiert eine Sammlung von 60.000 Tierpräparaten,
ausgestopfte Vögel, Warane, Fische oder aber Korallen in Glasbehältern.
Etwas skurill, aber es ist eben ein Institut zum Forschen und kein
Museum. Villen des Kaisers Bao Dai, die in den 20-er Jahren auf einem
Hügel über dem Meer gebaut wurden.
Long Son Pagode, ein riesiger weisser Buddha auf einem Hügel,
neben dem Strand die grösste Attraktion von Nha Trang.
Mama Linh Boat Trip,interessant waren die Inseln, aus deren Höhlen
Vogelnester für die berühmte Suppe geerntet werden. Jede
Höhle war schwer bewacht, kein Wunder, denn das Kilo hat einen
Marktpreis von 2000 Euro. Ein paar Korallen haben wir beim Schnorcheln
gesehen, etwa zwei Sterne auf der 5-er Skala, die Korallenfische gerade
mal ein Stern, etwas arm.
Der Höhepunkt war eindeutig die "Meeresbar". Nach einem
Sprung vom Dach des Boots in das kristallklare Wasser wurde ein Rettungsring
nachgeworfen, in den man sich fortan bequem einhängen konnte.
Damit waren die Arme frei, schon sass der Barkeeper in seiner "Bar"
und offerierte vietnamesischen Rotwein mit Ananasscheibchen. Die Bar
war ein Floss, getragen von Korkkugeln, auf dem der Barkeeper sass,
seine Beine baumelten im Wasser und vor sich hatte er genügend
Rotweinflaschen und Ananas. |
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