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Prambanan

Dieser hinduistische Tempelkomplex befindet sich 6 km von Yogyakarta Richtung Solo und ist in einer halben Stunde mit dem Auto zu erreichen. Es gibt organisierte Touren, die auch eine abendliche Aufführung des Ramajana Epos vor der gewaltigen Kulisse des erleuchteten Prambanan inkludieren. Das lohnt sich.
Der Prambanan wurde im 10. Jhd. von den hinduistischen Herrschern Zentraljavas gebaut. Er wurde im 16. Jhd. durch Erdbeben zerstört und wird seit 1973 wieder Stück für Stück aufgebaut.
Etwa zwei Kilometer südlich des Prambanans kann man von einem Hügel aus sehen, wie sich die gewaltigen Türme aus der diesigen Ebene erheben. Dazu fährt man zum Kraton von Ratu Boko, auch eine antike Sehenswürdigkeit.
Der mittlere grösste Tempel des Prambanan ist Shiva gewidmet. Von allen vier Seiten kann man hinaufsteigen und endet in jeweils einer Kammer. Sie enthalten Darstellungen von Shiva, seiner Frau Durga, Shiva als Lehrer und sein elephantenköpfiger Sohn Ganesha. An den Wänden der Tempel sind Szenen aus dem Ramayana Epos dargestellt. Die Reliefs sind zum Teil exzellent erhalten und ein Besuch sollte auf jeden Fall eingeplant werden. Tipp: Morgens um sechs ist es noch sehr ruhig und das Licht der aufgehenden Sonne gibt einen fantastisch warmen Farbton.

Neben den Haupttempeln gibt es noch 80 weitere Tempelruinen und auch vorsortierte Steinhaufen. Dort wird noch gearbeitet, so dass man später wieder kommen kann. Es wird dann mehr zu sehen geben.

Nördlich des Prambanan am Horizont liegt der Vulkan Merapi, aus dem fast immer Rauch aufsteigt. Bei gutem Wetter ist er morgens klar zu erkennen.

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